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Ausgewählte Werke
zum 250. Geburtstag
Der vor 250 Jahren verstorbene Komponist des Messias
und der Wassermusik prägte das Musikleben Londons.
Am 23. Februar 1685 kommt Georg Friedrich
Händel in Halle zur Welt, einen Monat vor
seinem grossen Zeitgenossen Johann
Sebastian Bach. Ob wohl sich Bach mehr
mals darum bemüht, begegnen die beiden
Komponisten einander nie persönlich.
Schon als Jugendlicher imponiert er durch sein Orgelspiel.
In Hamburg brilliert er mit seinem Stegreifspiel, und in improvisierten
Doppelfugen kommt ihm niemand gleich.
Die Italienreise (1706-1710) bringt ihn nicht
nur mit berühmten Musikern in Kontakt,
sondern auch mit betuchten Mäzenen.
Mit geistlichen Werken, aber auch mit seinen
ersten Opern sorgt Il grande Sassone
(der grosse Sachse) für Furore. Er entwickelt
einen internationalen Stil, in dem sich französische,
deutsche und vor allem italienische Elemente auf genuine Weise verbinden.
Von London ist er kurz darauf so begeistert,
dass er 1712 endgültig dorthin übersiedelt. Aus Georg Friedrich Händel wird allmählich George Frederick Handel. 1727 nimmt er die englische Staatsbürgerschaft an.
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